Was die Domainendungen und Domainnamen anbetrifft, gibt es zahlreiche Optionen. Fünf davon sind besonders wichtig. Dabei handelt es sich um:
Eine Top-Level-Domain ist sozusagen eine Domainendung. Sie steht immer auf der rechten Seite des Punkts. Die TLDs werden von der IANA verwaltet und verkauft. Die IANA ist eine Abteilung der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, kurz ICANN. Weltweit existieren bereits mehr als 1.000 Domainendungen.
Beispiel: Bei der Webadresse www.beispiel.org ist org die Top-Level-Domain.
Bei den Country Code Top-Level-Domains, also den sogenannten länderspezifischen Domains, handelt es sich ebenfalls um die Endungen von Domains. Besonderheit ist hier aber, dass diese Domainendungen immer von dem jeweiligen Land verwaltet werden. Das Land bestimmt auch immer die Regeln rund um die Registrierung der ccTLDs. Diese Form der Domainendungen setzt sich immer aus genau zwei Buchstaben zusammen. Deutschland verfügt zum Beispiel über den Ländercode de.
Die generischen Top-Level-Domains sind nicht auf Länder bezogen, sondern auf Themen. Zu den gTLDs gehören unter anderem biz – ursprünglich als Domains für Unternehmen gedacht – name (für Privatpersonen) und info, was auf Informationsangebote bezogen war.
Bei den generischen Top-Level-Domains werden zwei Kategorien unterschieden: gesponserte gTLDs und nicht gesponserte gTLDs. Die nicht gesponserten werden von der ICANN kontrolliert und verwaltet. Ziel der Domains war es einst, sie nur bestimmten Branchen zur Verfügung zu stellen. Heute sind viele nicht gesponserte gTLDs auch für andere Berufsgruppen oder Privatpersonen zu erwerben. Die gesponserte Variante wird von dem entsprechenden Sponsor verwaltet und kontrolliert.
Beispiel: gov. Nutzer: die US-amerikanischen Behörden.
Die Second-Level-Domain stellt den eigentlichen Kern einer Domain dar: den Domainnamen. Wie es die Bezeichnung bereits vermuten lässt, liegt die Second-Level-Domain in der Hierarchie unter der Top-Level-Domain. Weniger wichtig ist sie deshalb aber nicht. Für Besucher und Betreiber der Website – Stichwort: Suchmaschinenoptimierung – hat sie einen entscheidenden Charakter.
Beispiel: Bei der Internetadresse www.beispiel.org ist beispiel die Second-Level-Domain.
Als Subdomain wird die Third-Level-Domain bezeichnet. Sie befindet sich vor der Second-Level-Domain. Eine klassische Third-Level-Domain war früher www. Mittlerweile wird www zwar immer seltener verwendet, durch andere Third-Level-Domains wie beispielsweise de oder fr lassen sich Websites allerdings weiterhin gut strukturieren.
Auf einer Webseite mit der Third-Level-Domain de könnten sich demnach Inhalte in deutscher Sprache befinden, auf einer Webseite mit der Third-Level-Domain fr wiederum der gleiche Inhalt in französischer Sprache. Bezogen auf das genannte Beispiel würden die Domains de.beispiel.org beziehungsweise fr.beispiel.org lauten.
So viele unterschiedliche Domains werfen aber Fragen auf. Welche Domain ist also für Sie die passende Variante? Festhalten lässt sich an dieser Stelle, dass Sie auf komplexe Konstruktionen verzichten sollten. Sie möchten, dass User und Suchmaschinen Ihre Seite gleichermassen finden – Einfachheit ist deshalb Trumpf.