Business Mail von METANET

Mit unserer Business Mail erhalten Sie eine leistungsstarke, sichere und zuverlässige E-Mail-Lösung für Ihr Unternehmen. 

Netzwerkartige Anordnung aus blauen Linien und roten Glühpunkten.

Vergleich der wichtigsten Daten

 METANETGMAILGMXWEB.DEYahooOutlookmail.defreenet MailProton Mail
Speicherplatz75GB pro Nutzer15GB1GB1GB1000GB15GB2GB1GB1GB
Max. Grösse Dateianhänge25MB25MB20MB20MB25MB20MB60MB60MB25MB
POP3JaJaJaJaJaJaJaJaJa
IMAPJaJaJaJaJaJaJaJaJa
Server StandortCHweltweitDEDEweltweitweltweitDEDEDE
APPs/iOS, AndroidiOS, AndroidiOS, AndroidiOS, AndroidiOS, AndroidiOS, AndroidiOS, AndroidiOS, Android
WerbefreiJaNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinJa
SpamfilterJaJaJaJaJaJaJaJaJa
Phishing FilterNeinJaNeinNeinNeinNeinNeinNeinJa
DSGVO konformJaNeinJaJaNeinNeinJaJaJa
eigene DomainNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
2 Faktor AuthentifizierungJaJaJaJaJajaJaJaJa
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Business Mail von METANET

METANET Business Mail ist eine professionelle E-Mail- und Groupware-Lösung, die sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen richtet. Sie bietet eine kostengünstige Alternative zu Microsoft Exchange, ohne dass Unternehmen selbst in eine aufwendige Infrastruktur investieren müssen. Für CHF 5.90 pro Benutzer und Monat erhalten Kundinnen und Kunden eine zentrale Plattform, auf der sie nicht nur E-Mails, sondern auch Kalender, Kontakte und Aufgaben verwalten können.

Ein grosser Vorteil ist die flexible Nutzung. Business Mail funktioniert nahtlos mit gängigen E-Mail-Clients, lässt sich über ein modernes Webmail-Interface bedienen und ist dank ActiveSync und DirectPush auch auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets verfügbar. So sind E-Mails, Termine und Kontakte jederzeit synchronisiert, egal ob im Büro oder unterwegs.

Mit 75 GB Speicher pro Benutzer bietet der Dienst ausreichend Platz auch für grössere Postfächer. Ergänzt wird das Angebot durch einen leistungsstarken Spam- und Virenschutz, verschlüsselte Verbindungen via SSL sowie tägliche Backups, die eine Wiederherstellung gelöschter E-Mails bis zu 30 Tage ermöglichen. Unternehmen profitieren damit von einer hohen Datensicherheit, ohne sich selbst um technische Details kümmern zu müssen.

Die Administration erfolgt komfortabel über eine browserbasierte Oberfläche, über die sich Benutzer, Gruppen, Aliasse oder Verteilerlisten einfach verwalten lassen. METANET betreibt seine Systeme in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum in der Schweiz, das modernste Sicherheitsstandards erfüllt und mit CO₂-neutralem Strom betrieben wird. Zudem steht ein Support rund um die Uhr zur Verfügung, falls Fragen oder Probleme auftreten sollten.

METANET Business Mail eignet sich damit insbesondere für Unternehmen, die Wert auf eine professionelle, zuverlässige und kosteneffiziente E-Mail-Lösung legen. Gerade KMU finden hier eine starke Alternative zu einem eigenen Exchange-Server, inklusive aller wichtigen Groupware-Funktionen und einer stabilen Infrastruktur für den geschäftlichen Alltag.

Screenshot einer Webseite mit Business Mail: linke Textspalte, rechte Gruppe dreier Personen vor Laptop

Gmail von Google

Google revolutionierte im Jahr 2004 die Free-Mail-Branche, indem mit Gmail ein Dienst gestartet wurde, der Nutzerinnen und Nutzern erstmals ein 1 GB grosses Postfach zur Verfügung stellte. Dies führte zu einem anhaltenden Konkurrenzkampf um das grösste Speicherangebot unter den Free-Mail-Anbietern. Seitdem hat sich der verfügbare Speicherplatz zu einem entscheidenden Kriterium entwickelt. Viele Anbieter integrieren deshalb neben immer grösseren Postfächern auch Cloud-Speicherdienste in ihre Angebote.

Aktuell bietet Gmail ein kombiniertes Speichervolumen von 15 GB für die Google-Dienste Gmail, Google Drive und Google Fotos. Auch die maximale Dateigrösse für Anhänge von bis zu 25 MB ist vergleichsweise grosszügig. Für grössere Dateien bietet der Dienst die Möglichkeit, einen Link zu Google Drive zu versenden.

Werbe-Seite für E-Mail-Lösung: Deutscher Haupttext, blauer Button Konto erstellen, Avataren und Grafik.
Quelle: gmail.com

Gmail setzt seit seiner Einführung auf eine Oberfläche, die trotz Browserbasis stark an eigenständige E-Mail-Clients wie Outlook oder Thunderbird erinnert und dadurch einen hohen Bedienkomfort bietet. Diese Neuerung wurde bereits im Jahr 2004 eingeführt. Inzwischen lässt sich die Oberfläche individuell anpassen, etwa durch das Einbinden eigener Fotos oder durch das Anpassen der Grösse einzelner Elemente.

Ein weiterer Vorteil von Gmail ist die enge Integration in das Google-Ökosystem. Insbesondere Google Meet bietet hier Mehrwert, da innerhalb von Gmail mit Kontakten gechattet oder sogar Videokonferenzen mit bis zu 100 Personen geführt werden können, geräteübergreifend. Zudem ist Gmail als App für Android- und iOS-Geräte verfügbar. Der Abruf der Postfächer ist sowohl über das POP3- als auch über das IMAP-Protokoll möglich.

Abstriche gibt es jedoch beim Thema Datenschutz. Google steht immer wieder in der Kritik von Datenschützern, da interne Richtlinien als zu weitgehend ausgelegt gelten. Verbraucherschützer in Deutschland sehen zudem mögliche Verstösse gegen deutsche Datenschutzbestimmungen, da E-Mails nach bestimmten Signalwörtern analysiert werden. Dies dient einerseits der Spam-Erkennung, andererseits der Einblendung personalisierter Werbung.

Die standardmässig aktivierte SSL- und TLS-Verschlüsselung sorgt immerhin dafür, dass E-Mails während der Übertragung zwischen dem Webbrowser der Nutzerinnen und Nutzer und den Gmail-Servern geschützt sind. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Inhalte der E-Mails selbst sind nicht zusätzlich geschützt, sondern lediglich der Transportweg. Dies gilt übrigens auch für andere Free-Mail-Anbieter.

Gmail bietet seinen Nutzerinnen und Nutzern zahlreiche weitere Funktionen. So können E-Mails mit einem Ablaufdatum versehen werden, sodass sie nach einem definierten Zeitraum automatisch aus dem Posteingang verschwinden. Zudem lassen sich E-Mails in verschiedene Kategorien einteilen, um eine bessere Übersicht zu behalten.

Ein weiterer Vorteil ist die hohe Speicherkapazität von 15 GB, die jedem Nutzer kostenlos zur Verfügung steht. Reicht dieser Speicherplatz nicht aus, kann jederzeit zusätzlicher Speicher hinzugebucht werden. E-Mails werden zudem automatisch archiviert und lassen sich über die Suchfunktion jederzeit wiederfinden.

Auch bei der Spam-Erkennung überzeugt Gmail mit einer leistungsfähigen Filterung. Verdächtige E-Mails werden automatisch blockiert, zudem lassen sich bestimmte Absender oder Themen gezielt sperren, um unerwünschte Nachrichten gar nicht erst im Posteingang erscheinen zu lassen.

Ein Nachteil von Gmail ist allerdings, dass der Dienst standardmässig keine individuelle E-Mail-Domain anbietet. Wer eine eigene Domain für seine E-Mails nutzen möchte, muss auf andere Angebote zurückgreifen. Zudem ist die Nutzung von Gmail ohne Google-Konto nicht möglich, was für gewisse Nutzerinnen und Nutzer problematisch sein kann.

Trotz dieser Einschränkungen gehört Gmail aufgrund seiner umfangreichen Funktionen und Vorteile weiterhin zu den beliebtesten E-Mail-Diensten weltweit.

Vor- und Nachteile von Googles Gmail

VorteileNachteile
Grosser Speicherplatz (15 GB)Datenschutzbedenken aufgrund möglicher Datenweitergabe an Dritte
Effektive Spam-FilterungKeine echte Offline-Funktion, da Gmail webbasiert ist
Benutzerfreundliche OberflächeEingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten
Integration mit anderen Google-DienstenKeine Möglichkeit zur Verschlüsselung von E-Mails in der Standardversion
Mobilität und Synchronisation auf allen GerätenBegrenzte Unterstützung für andere E-Mail-Protokolle (POP, IMAP)

GMX

GMX ist der grösste deutsche Free-Mail-Anbieter und verfügt über die meisten Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland. Im Jahr 2020 entfielen über 25 Prozent der dortigen Nutzeranteile auf diesen Anbieter. GMX hat als Gründungsmitglied die Initiative «E-Mail Made in Germany» mit ins Leben gerufen. Diese setzt Serverstandorte in Deutschland sowie eine Datenverarbeitung nach strengen deutschen Datenschutzrichtlinien voraus.

Die Übermittlung von E-Mails an die GMX-Server erfolgt ausschliesslich SSL- und TLS-verschlüsselt. Auch die Datenübertragung zwischen den Servern der beteiligten Anbieter innerhalb der Initiative ist verschlüsselt. Zusätzlich sorgt die Zwei-Faktor-Authentifizierung für erhöhte Sicherheit, indem Nutzerinnen und Nutzer neben dem Passwort ein einmaliges Einmalpasswort verwenden, das über eine App bereitgestellt wird.

GMX E-Mail-Seite: blauer Header, 'Ihr GMX Postfach', grüner Button 'Jetzt registrieren', unscharfe Personen im Hintergrund.
Quelle: gmx.de

Standardmässig bietet GMX einen Postfachspeicher von 1 GB. Durch die kostenlose Aktivierung des «GMX MailChecks» kann dieser um weitere 500 MB erweitert werden. Zusätzlich lassen sich E-Mails verschlüsseln und Desktop-Benachrichtigungen für eingehende Nachrichten einrichten. Insgesamt stehen bei GMX somit bis zu 1,5 GB Speicher kostenlos zur Verfügung.

Anhänge dürfen bis zu 20 MB gross sein. Im hauseigenen Cloud-Speicher können aktuell Dateien mit einem Gesamtumfang von bis zu 2 GB gespeichert werden. Durch die Installation von Apps lässt sich der Cloud-Speicher kostenlos auf bis zu 8 GB erweitern. Die deutschen Datenschutzrichtlinien gelten auch für die in der Cloud gespeicherten Daten.

GMX bietet Apps für Android und iOS an, mit denen alle E-Mails und Postfachordner auch unterwegs jederzeit verfügbar sind. Ein Spam-Filter ist ebenfalls integriert. Die Oberfläche von GMX ist standardmässig in Blau gehalten, alternative Designs lassen sich jedoch in den Einstellungen auswählen und speichern.

Die Navigation erfolgt über Menüleisten oben und links. Während die obere Leiste einen schnellen Wechsel zwischen Standardfunktionen wie Postfach, Cloud, Kalender oder Adressbuch ermöglicht, finden sich links auch Werbeeinträge und Verlinkungen zu weiteren GMX-Produkten. Über diese finanziert sich der kostenlose E-Mail-Service.

Vor- und Nachteile von GMX

VorteileNachteile
Gründungsmitglied der Initiative "E-Mail Made in Germany" mit Server-Standorten in Deutschland und strenger Datenverarbeitung nach deutschen DatenschutzrichtlinienStandardmässig nur 1 GB Postfachspeicher
SSL/TLS-Verschlüsselung der E-Mail-Übermittlung an den GMX-Server und verschlüsselte Datenübertragung zwischen den Servern der InitiativeAnhänge auf 20 MB beschränkt
Zwei-Faktor-Authentifizierung mit One-Time-Password (OTP) für zusätzliche SicherheitWerbeeinträge und Verlinkungen zu anderen GMX-Produkten auf der linken Menüleiste
Kostenlose Aktivierung des "GMX MailChecks" für zusätzliche Funktionen und 500 MB Postfachspeicher-UpgradeKeine automatische Organisation von E-Mails in separate Ordner
Apps für Android und iOS Kein Online-Chat oder Videokonferenz-Tool integriert
Cloud-Speicher mit bis zu 2 GB (erweiterbar auf bis zu 8 GB durch Apps) und Einhaltung der deutschen DatenschutzrichtlinienKeine Option für benutzerdefinierte E-Mail-Adressen
Alternative Designs der Oberfläche wählbarKein automatisches Löschen von Spam-Mails nach einer bestimmten Zeit
Spam-Filter integriertKein automatisches Antworten oder Weiterleiten von E-Mails nach bestimmten Regeln

WEB.DE

WEB.DE ist der zweitbeliebteste Free-Mail-Anbieter in Deutschland und konnte zuletzt rund 24 Prozent der Nutzeranteile für sich gewinnen. Damit rangiert der Dienst nur knapp hinter GMX. Wie GMX gehört auch WEB.DE zum United-Internet-Konzern, was sich unter anderem in der ähnlichen Gestaltung der Benutzeroberfläche zeigt.

Nutzerinnen und Nutzer haben standardmässig Zugriff auf 1 GB E-Mail-Speicher. Zusätzlich stehen im hauseigenen Online-Speicher weitere 2 GB für Fotos, Videos und andere Dateien zur Verfügung. Durch die Installation verschiedener Apps lässt sich der Cloud-Speicher für Free-Mail-Nutzer kostenlos auf bis zu 8 GB erweitern. Anhänge dürfen eine Grösse von bis zu 20 MB haben.

Die Apps des Free-Mail-Anbieters sind sowohl für Android als auch für iOS verfügbar. Zudem ist der kostenlose Abruf der E-Mails über IMAP möglich, sodass Postfächer auf mehreren Endgeräten synchronisiert werden können.

WEB.DE ist ebenso wie GMX Gründungsmitglied der Initiative «E-Mail Made in Germany» und setzt sich damit für hohe Datenschutzstandards ein. E-Mails sowie in der Cloud gespeicherte Dateien werden ausschliesslich in deutschen Rechenzentren gespeichert und verarbeitet. Eine verschlüsselte Übertragung sowie ein integrierter Viren- und Spam-Schutz sind ebenfalls vorhanden.

Webseite mit Überschrift E-Mail, Cloud und smarte Funktionen sowie gelbem 'Jetzt registrieren'-Button.
Quelle: web.de

Eine weitere Stärke von WEB.DE ist die vielfältige Filterfunktion für den Posteingang. Sie trägt dazu bei, dass unerwünschte Werbung oder Spam-E-Mails gar nicht erst im Posteingang landen. Zudem können E-Mails nach bestimmten Kriterien sortiert und automatisch in passende Ordner verschoben werden.

Neben dem klassischen E-Mail-Versand bietet WEB.DE auch die Möglichkeit, Faxe zu senden und zu empfangen. Dafür ist jedoch eine kostenpflichtige Option erforderlich.

Ein Nachteil von WEB.DE ist, dass die werbefinanzierte Version teilweise sehr viel Werbung enthält. Diese wird nicht nur auf der Webseite, sondern auch direkt in den E-Mails angezeigt. Wer dies vermeiden möchte, kann gegen eine monatliche Gebühr eine werbefreie Version des Dienstes buchen.

Auch beim Support gibt es Einschränkungen. Eine telefonische Hotline steht nicht zur Verfügung, stattdessen kann lediglich ein Kontaktformular genutzt werden. Zudem kann es bei der Beantwortung von Support-Anfragen zu längeren Wartezeiten kommen.

Vor- und Nachteile von WEB.DE

VorteileNachteile
Hoher Datenschutzstandard durch Initiative "E-Mail Made in Germany"Weniger Funktionen als GMX
2 GB Cloud-Speicher für Fotos, Videos und andere DateienAnhänge nur bis zu 20 MB
Cloud-Speicher kann mit Apps auf bis zu 8 GB erweitert werdenWerbung in Mailoberfläche
Apps für Android und iOS verfügbarUnübersichtliche Benutzeroberfläche
Kostenloses Abrufen von E-Mails über IMAP möglichWenig Speicherplatz

Yahoo Mail

Yahoo Mail bietet mit 1’000 GB oder 1 TB ein aussergewöhnlich grosses Speicherangebot. Das Löschen von E-Mails ist damit in der Regel kaum mehr notwendig. Allerdings verfügt der Anbieter über keinen eigenen Cloud-Speicher. Stattdessen ist lediglich die Anbindung an externe Dienste wie Dropbox oder Google Drive möglich, wofür jeweils ein separater Account erforderlich ist. Im Jahr 2017 wurde mit Yahoo Mail Pro zudem eine kostenpflichtige Alternative zur Basisversion eingeführt. Diese bietet unter anderem eine werbefreie Benutzeroberfläche sowie priorisierten Kundensupport.

Darüber hinaus stellt Yahoo Mail zahlreiche Personalisierungsoptionen zur Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer können Layout, Sortierung und Vorschau von Nachrichten sowie das Design des Posteingangs individuell anpassen. Weitere Funktionen wie ein integrierter Messenger, Apps für iOS und Android sowie die Unterstützung von POP3- und IMAP-Protokollen sind ebenfalls vorhanden.

Ein lernfähiger Spam-Filter ist ebenfalls integriert und blockiert gemäss Angaben des Unternehmens täglich mehr als 15 Milliarden Spam-E-Mails. Zusätzlich lassen sich sogenannte Wegwerf-E-Mail-Adressen erstellen. Diese können genutzt werden, um sich bei Online-Shops, Mailinglisten oder Foren anzumelden, ohne die eigentliche E-Mail-Adresse preiszugeben. Werden diese Adressen nicht mehr benötigt, lassen sie sich einfach löschen, wodurch das Aufkommen unerwünschter Werbe-E-Mails reduziert wird.

In Bezug auf den Datenschutz gelten bei Yahoo Mail ähnliche Einschränkungen wie bei Gmail. Für die Übertragung von E-Mails zwischen dem Browser der Nutzerinnen und Nutzer und den Yahoo-Servern wird eine SSL- und TLS-Verschlüsselung eingesetzt.

Vor- und Nachteile von Yahoo Mail

VorteileNachteile
Massiver Speicherplatz (1.000 GB)Kein eigener Cloud-Speicher
Personalisierungsoptionen (Layout, Sortierung, Design des Posteingangs)Eingeschränkter Datenschutz
Yahoo Mail Pro als kostenpflichtige Alternative zur Basisversion mit werbefreier Oberfläche und priorisiertem KundensupportNur Anbindung an externe Dienste wie Dropbox oder Google Drive möglich
Messenger, Apps für iOS und Android, POP3- und IMAP-Abfragen vorhanden 
"Lernfähiger" Spam-Filter blockiert mehr als 15 Milliarden Spam-E-Mails täglich 

Outlook.com

Der Personal Information Manager «Outlook» war lange Zeit vor allem als von Microsoft entwickelte Software bekannt und ist Teil des Microsoft-365-Pakets. Vor einigen Jahren hat der gleichnamige Webmail-Dienst «Outlook.com» das frühere Free-Mail-Angebot «Hotmail» von Microsoft abgelöst. Mit Outlook.com tritt Microsoft in direkte Konkurrenz zu Free-Mail-Anbietern wie Yahoo oder Google.

Ein wesentlicher Vorteil von Outlook.com ist die nahtlose Integration in das Microsoft-Ökosystem. Mit einer Anmeldung bei Outlook.com erhalten Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig Zugriff auf weitere Dienste des Unternehmens, darunter der Videotelefonie- und Chat-Dienst Skype, der Cloud-Speicher OneDrive, Office Online oder OneNote. Dank der Office-Schnittstellen eignet sich Outlook.com auch für komplexere Arbeitsumgebungen und bietet eine intuitive sowie vertraute Benutzeroberfläche.

Weitere Informationen zu Hotmail 

Outlook-Fenster: linke Ordnerliste, E-Mail-Liste; Nachricht vom Outlook.com Team.
Quelle: outlook.com

In Bezug auf den Speicherplatz steht Outlook.com dem Gmail-Dienst von Google in nichts nach. Auch hier stehen mit 15 GB ausreichend Platz für E-Mails zur Verfügung. Zusätzlicher Speicherplatz für Dateien aller Art wird über die integrierte Cloud-Lösung OneDrive angeboten. Anhänge dürfen bei Outlook.com bis zu 34 MB gross sein.

Praktisch ist zudem, dass Outlook.com, wie auch Gmail und Yahoo Mail, sowohl das POP3- als auch das IMAP-Protokoll zum Abruf von E-Mails unterstützt. Dadurch lassen sich Postfächer beispielsweise auch auf mobilen Endgeräten synchronisieren. Entsprechende Apps stehen für alle gängigen mobilen Geräte zur Verfügung.

Die Nutzung von Outlook.com ist grundsätzlich kostenlos. Abonnentinnen und Abonnenten von Microsoft 365 erhalten zusätzliche Premium-Funktionen, unter anderem eine werbefreie Benutzeroberfläche. Microsoft gibt an, zur Personalisierung von Werbung keine Inhalte aus E-Mails, Chats, Videoanrufen, Voicemails, Dokumenten, Fotos oder anderen persönlichen Dateien zu verwenden. Stattdessen kommen Daten wie Standort oder Surfverhalten mittels Cookies zum Einsatz.

Für Microsoft-365-Nutzerinnen und -Nutzer wird der E-Mail-Speicherplatz auf 50 GB erhöht. Zudem besteht die Möglichkeit, eine eigene E-Mail-Adresse einzurichten. In den Datenschutzbestimmungen hält Microsoft dazu fest:

«Zur Schaltung von Anzeigen, die zu Ihren Interessen passen, verwenden wir Daten wie Ihre Position, Bing-Suchanfragen, von Ihnen besuchte Webseiten von Microsoft oder Werbekunden, demografische Informationen und Ihre Favoriten. Wir verwenden jedoch keinesfalls Inhalte Ihrer E-Mails, Chats, Videoanrufe, Voicemails, Dokumente, Fotos oder anderer persönlicher Dateien für gezielte Werbung.»

Unklar bleibt jedoch der genaue Serverstandort. Wie auch die zuvor vorgestellten Free-Mail-Anbieter aus den USA betreibt Microsoft seine Server weltweit. Wo die Daten konkret gespeichert werden, ist daher ebenso wenig transparent wie bei Google oder Yahoo.

Vor- und Nachteile von outlook.com

VorteileNachteile
perfekte Integration in das Microsoft-Universum (Zugriff auf weitere Dienste)Server-Standort ungewiss
intuitive und vertraute BenutzeroberflächeNicht DSGVO konform
Office-Schnittstellen für komplexere ArbeitsumgebungenWerbung in der Oberfläche
15 GB Speicherplatz für Mails 
34 MB Anhang-Grössenlimit 
POP3- und IMAP-Protokolle verfügbar 
Apps für alle gängigen mobilen Geräte 
Premium-Features für Microsoft-Office-365-Abonnenten 
Werbung wird nicht über Analyse von Mailinhalten personalisiert 

mail.de

mail.de ist ein Free-Mail-Anbieter aus Deutschland, der vergleichsweise wenig bekannt ist. Dennoch bietet der Dienst einige Vorteile. Vor allem im Bereich Sicherheit kann mail.de überzeugen. Die Rechenzentren befinden sich in Deutschland, wodurch eine Datenverarbeitung nach den deutschen Datenschutzbestimmungen gewährleistet ist.

Auch bei der Verschlüsselung der Kommunikation legt mail.de grossen Wert auf Sicherheit. Zum Einsatz kommen eine SSL- und TLS-Verschlüsselung sowie für jede über mail.de versandte E-Mail eine DKIM-Signatur (DomainKeys Identified Mail). Dadurch können Empfängerinnen und Empfänger die Authentizität von Nachrichten überprüfen, die über die mail.de-Server versendet werden, und potenzielle Phishing-E-Mails besser erkennen.

Zwei Hände graben Erde; unscharfer grüner Hintergrund; links eine blaue Infobox mit Text und Logo.
Quelle: mail.de

Verglichen mit anderen Free-Mail-Anbietern bietet mail.de mit lediglich 2 GB Speicherplatz jedoch relativ wenig Kapazität. Zudem unterscheidet mail.de nicht zwischen dem Speicherplatz für Postfächer und einem separaten Onlinespeicher für Dateien. Dafür überzeugt der Dienst mit einer grosszügigen maximalen Grösse für Dateianhänge. Sowohl beim Empfang als auch beim Versand sind Anhänge von bis zu 60 MB möglich, was auch für umfangreiche Dokumente oder Bilddateien ausreichend ist.

Das Design von mail.de ist übersichtlich gestaltet. Mit Funktionen wie Notizzetteln, Kalendern oder Ordnern lässt sich die Benutzeroberfläche je nach Bedarf anpassen und erweitern. Weitere nützliche Features sind der integrierte Spam- und Virenschutz sowie verfügbare Apps für Android und iOS.

Die hohen Sicherheitsstandards zeigen sich auch im mobilen Einsatz. Für beide Betriebssysteme steht der sogenannte mail.de Authenticator zur Verfügung. Diese separate App erzeugt einen sechsstelligen Authentifizierungscode, der zusätzlich beim Login abgefragt wird und das Postfach effektiv schützt. Wie andere Free-Mail-Anbieter finanziert sich auch mail.de über Werbung.

Vor- und Nachteile mail.de

VorteileNachteile
Sicherheitsstandards: Rechenzentren in Deutschland und SSL/TLS-Verschlüsselung sowie DKIM-SignaturGeringer Speicherplatz von nur 2 GB
Grosszügige Maximalgrösse für Dateianhänge beim Empfang und Versand (bis zu 60 MB)Keine Unterscheidung zwischen Onlinespeicher für Postfächer und separatem Speicher für Dateien
Übersichtliches Design mit anpassbarem Interface durch Notizzettel, Kalender und OrdnerFinanzierung durch Werbung
Vorhandener Spam- und Virenschutz 
Verfügbare Apps für Android und iOS 
Separate App (mail.de-Authenticator) für zusätzliche Sicherheit beim mobilen Einsatz 

freenet Mail

freenet ist ein weiterer Free-Mail-Anbieter aus Deutschland und Teil der Initiative «E-Mail Made in Germany». Der Dienst legt grossen Wert auf Datenschutz und nutzt ausschliesslich Rechenzentren in Deutschland. Zum Einsatz kommen eine SSL- und TLS-Verschlüsselung sowie ein eigenes E-Mail-Siegel, das beim Schutz vor Phishing-Mails hilft.

Das kostenlose Postfach bietet 1 GB Speicherplatz. Zusätzlich stehen 2 GB Cloud-Speicher zur Verfügung. Die maximale Grösse von Dateianhängen beträgt beim Versand bis zu 60 MB und beim Empfang bis zu 100 MB. Der Dienst wird über das sogenannte Cockpit gesteuert, über das Nutzerinnen und Nutzer Zugriff auf E-Mails, Kontakte, Kalender und den Cloud-Speicher erhalten. Die Mail-Oberfläche ist ähnlich übersichtlich gestaltet wie bei anderen Free-Mail-Anbietern.

Free-Mail-Nutzer können zudem auf ein Netzwerk von WiFi-Hotspots zugreifen und erhalten monatlich 5 GB Datenvolumen. Zu den Nachteilen zählen die begrenzte Speicherkapazität sowie die Tatsache, dass freenet werbefinanziert ist.

freenet eignet sich insbesondere für Nutzerinnen und Nutzer, die grossen Wert auf Datenschutz und Sicherheit legen, vor allem im Hinblick auf den Schutz vor Phishing-Mails. Auch das Cloud-Angebot sowie der Zugang zum WiFi-Hotspot-Netzwerk machen den Dienst attraktiv.

Gleichzeitig fällt der Speicherplatz von 1 GB im Vergleich zu anderen Anbietern eher gering aus. Zudem kann die eingeblendete Werbung das Nutzungserlebnis beeinträchtigen. Insgesamt ist freenet jedoch ein solider Free-Mail-Anbieter mit guten Sicherheitsstandards und zusätzlichen Funktionen wie dem Cockpit und dem WiFi-Hotspot-Netzwerk. Wer einen kostenlosen E-Mail-Dienst sucht und Werbung akzeptiert, kann freenet in Betracht ziehen.

Vor-und Nachteile von freenet Mail

VorteileNachteile
Zugriff auf E-Mails von anderen Anbietern möglichKeine automatische Sortierung von E-Mails
Einfache Einrichtung und BedienungKeine Möglichkeit zur Einrichtung von Alias-Adressen
Sicherheitsfunktionen wie Spam-Filter und VirenschutzKeine Möglichkeit zur automatischen Beantwortung von E-Mails
Kompatibilität mit POP3 und IMAPKein Kalender oder Organizer-Funktion
Keine Begrenzung der Anzahl an E-Mails pro TagKeine App für mobile Endgeräte
Kundensupport per Telefon oder E-Mail verfügbarKeine Möglichkeit zur Verschlüsselung von E-Mails

Proton Mail

ProtonMail ist ein E-Mail-Dienst, der 2013 in Genf in der Schweiz gegründet wurde. Es handelt sich um einen verschlüsselten E-Mail-Dienst, der den Fokus auf den Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit seiner Nutzerinnen und Nutzer legt. Die Gründer von ProtonMail sind eine Gruppe von Wissenschaftlern des European Organization for Nuclear Research (CERN), die sich für den Schutz der Privatsphäre und die Freiheit des Internets einsetzen.

ProtonMail verwendet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, um die E-Mails seiner Nutzerinnen und Nutzer zu schützen. Das bedeutet, dass E-Mails sowohl beim Senden als auch beim Empfangen vollständig verschlüsselt sind und nur von Absender und Empfänger gelesen werden können. Zusätzlich werden die E-Mails auch auf den ProtonMail-Servern verschlüsselt gespeichert, was einen weiteren Sicherheitsaspekt darstellt.

Darüber hinaus setzt ProtonMail auf eine sogenannte Zero-Access-Architektur. Dabei hat der E-Mail-Dienst selbst keinen Zugriff auf die privaten Schlüssel seiner Nutzerinnen und Nutzer. Folglich kann nur der jeweilige Nutzer seine E-Mails entschlüsseln. ProtonMail speichert zudem keine Aktivitätsprotokolle, wodurch Nutzerinnen und Nutzer anonym bleiben und ihre Aktivitäten nicht nachverfolgt werden.

Proton Mail Hero: dunkelvioletter Hintergrund, Smartphone und Laptop rechts, Text links mit Überschrift und blauem Button.
Quelle: Proton Mail

Eine weitere Funktion von ProtonMail ist der Schutz vor Phishing-Angriffen. Der Dienst verfügt über ein Anti-Phishing-System, das verdächtige E-Mails automatisch erkennt und Nutzerinnen und Nutzer warnt, wenn eine potenziell gefährliche Nachricht eingeht. Diese Funktion trägt dazu bei, die Sicherheit zu erhöhen und vor betrügerischen Aktivitäten zu schützen.

ProtonMail bietet sowohl eine kostenlose als auch eine kostenpflichtige Version an. Die kostenlose Variante umfasst 500 MB Speicherplatz sowie die Möglichkeit, eine E-Mail-Adresse mit der Domain «@protonmail.com» zu nutzen. Die kostenpflichtigen Abonnements bieten mehr Speicherplatz sowie zusätzliche Funktionen wie das Versenden von E-Mails mit einem Ablaufdatum und die Nutzung einer eigenen, benutzerdefinierten Domain.

Ein weiterer Vorteil von ProtonMail ist die plattformübergreifende Verfügbarkeit. Der Dienst kann über den Webbrowser sowie über Apps für iOS und Android genutzt werden. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und benutzerfreundlich gestaltet, was die tägliche Nutzung erleichtert.

Insgesamt bietet ProtonMail eine sichere und private E-Mail-Kommunikation, bei der der Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer im Vordergrund stehen. Der Dienst eignet sich besonders für Personen, die grossen Wert auf Datenschutz legen und sich um die Sicherheit ihrer E-Mails sorgen. Aufgrund der Werte und des Hintergrunds des Gründerteams ist ProtonMail zudem eine passende Wahl für alle, denen die Wahrung der Privatsphäre und die Freiheit des Internets wichtig sind.

Vor- und Nachteile von Proton Mail

VorteileNachteile
Ende-zu-Ende-Verschlüsselungstechnologie schützt die E-Mails der Nutzer vollständigKostenlose Version bietet nur begrenzten Speicherplatz
Zero-Access-Architektur bedeutet, dass nur der Nutzer selbst in der Lage ist, seine E-Mails zu entschlüsselnKostenpflichtige Version kann teurer sein als andere E-Mail-Dienste
Keine Protokollierung von Aktivitäten, was bedeutet, dass die Nutzer anonym bleibenEs gibt begrenzte Integrationen mit anderen E-Mail-Clients und -Diensten
Schutz vor Phishing-Angriffen durch das Anti-Phishing-System 
Kostenlose und kostenpflichtige Versionen verfügbar 
Verfügbar auf verschiedenen Plattformen wie Webbrowser, iOS- und Android-Apps 
Einfache und benutzerfreundliche Benutzeroberfläche 

Datenschutz bei E-Mail-Anbietern: Unterschiede und Einschrän­kungs­mög­lich­keiten

Grundsätzlich speichern E-Mail-Anbieter personenbezogene Daten und nutzen diese in der Regel auch für Werbezwecke. Dabei gibt es jedoch Unterschiede darin, wie die einzelnen Anbieter mit diesen Daten umgehen.

Google analysiert beispielsweise Inhalte von E-Mails, um personalisierte Werbung anzeigen zu können. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass keine personenbezogenen Daten an Werbetreibende weitergegeben werden. Ähnliche Aussagen machen auch Yahoo und Microsoft.

Bei den meisten E-Mail-Anbietern bestehen Möglichkeiten, die Datennutzung für Werbezwecke einzuschränken oder teilweise zu deaktivieren. Auch Optionen zur Verschlüsselung von E-Mails werden von vielen Anbietern angeboten.

Dennoch gibt es Kritikpunkte. So wurde bei Yahoo in der Vergangenheit ein Datenleck bekannt, von dem mehrere Millionen Nutzerkonten betroffen waren. Auch die Zusammenarbeit von E-Mail-Anbietern mit US-amerikanischen Behörden wird immer wieder kritisch diskutiert.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass E-Mail-Anbieter personenbezogene Daten speichern und für Werbezwecke verwenden. Die Unterschiede liegen vor allem in der Ausgestaltung und Transparenz dieser Nutzung. Es empfiehlt sich daher, die Datenschutzrichtlinien der jeweiligen Anbieter sorgfältig zu prüfen und vorhandene Einstellungen zur Einschränkung der Datennutzung gezielt zu nutzen.

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