Eine professionelle Unternehmenswebsite gehört heute zu den wichtigsten Marketing- und Vertriebskanälen. Für viele Interessierte ist sie der erste Berührungspunkt mit Ihrem Unternehmen und entscheidet oft innerhalb weniger Sekunden darüber, ob Vertrauen entsteht oder die Website wieder verlassen wird. Gleichzeitig erwarten Suchmaschinen wie Google eine technisch einwandfreie, schnelle und benutzerfreundliche Website, um sie in den Suchergebnissen weit oben zu platzieren.
Beim Erstellen einer Unternehmenswebsite wird der Fokus jedoch häufig auf das Design gelegt, während andere wichtige Aspekte wie Benutzerfreundlichkeit, Suchmaschinenoptimierung oder Sicherheit zu kurz kommen. Das kann dazu führen, dass trotz einer modernen Optik nur wenige Anfragen oder Verkäufe entstehen.
Damit Ihnen das nicht passiert, zeigen wir Ihnen die zehn häufigsten Fehler beim Erstellen einer Unternehmenswebsite – und wie Sie diese von Anfang an vermeiden.
Inhaltsverzeichnis
- Fehler 1: Ohne klare Ziele und Zielgruppe starten
- Fehler 2: Die Navigation zu kompliziert gestalten
- Fehler 3: Langsame Ladezeiten unterschätzen
- Fehler 4: Die Website nicht für Smartphones optimieren
- Fehler 5: Suchmaschinenoptimierung erst nach dem Launch berücksichtigen
- Fehler 6: Schwache oder unklare Inhalte veröffentlichen
- Fehler 7: Fehlendes Vertrauen durch unzureichende Unternehmensinformationen
- Fehler 8: Auf eine sichere Website verzichten
- Fehler 9: Keine klare Handlungsaufforderung (CTA) integrieren
- Fehler 10: Die Website nach dem Launch nicht weiter pflegen
- Fazit: Eine erfolgreiche Unternehmenswebsite entsteht mit der richtigen Planung
- Die passende Grundlage für Ihre Unternehmenswebsite mit METANET
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Fehler 1: Ohne klare Ziele und Zielgruppe starten
Eine Website sollte nicht nur gut aussehen, sondern einen klaren Zweck erfüllen. Trotzdem beginnen viele Unternehmen mit der Umsetzung, ohne sich vorher Gedanken über ihre Ziele oder ihre Zielgruppe zu machen. Dadurch entstehen Websites, die zwar Informationen bereitstellen, Besuchende jedoch nicht gezielt zu einer gewünschten Handlung führen.
Überlegen Sie sich deshalb bereits vor Projektbeginn, welche Ziele Ihre Website erreichen soll. Möchten Sie neue Kundinnen und Kunden gewinnen, Produkte verkaufen, Terminbuchungen ermöglichen oder Bewerbungen erhalten? Ebenso wichtig ist die Frage, wen Sie überhaupt ansprechen möchten. Die Erwartungen eines lokalen Handwerksbetriebs unterscheiden sich deutlich von denen eines Onlineshops oder eines IT-Dienstleisters.
Je genauer Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto einfacher fällt es, Inhalte, Design und Navigation auf deren Bedürfnisse abzustimmen. Das verbessert nicht nur die Benutzererfahrung, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass Besuchende zu Kundinnen und Kunden werden.
Fehler 2: Die Navigation zu kompliziert gestalten
Eine übersichtliche Navigation gehört zu den wichtigsten Bestandteilen einer erfolgreichen Unternehmenswebsite. Finden Besucherinnen und Besucher gesuchte Informationen nicht innerhalb weniger Klicks, verlassen sie die Website häufig wieder. Das wirkt sich negativ auf die Nutzererfahrung und langfristig auch auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen aus.
Vermeiden Sie deshalb verschachtelte Menüs, unverständliche Bezeichnungen oder zu viele Navigationsebenen. Stattdessen sollten die wichtigsten Inhalte logisch gegliedert und jederzeit leicht erreichbar sein. Bewährt haben sich klare Menüpunkte wie «Leistungen», «Über uns», «Referenzen», «Blog» und «Kontakt».
Auch interne Verlinkungen helfen dabei, Besucherinnen und Besucher gezielt durch Ihre Website zu führen. Sie erleichtern nicht nur die Orientierung, sondern unterstützen gleichzeitig Suchmaschinen dabei, die Struktur Ihrer Website besser zu verstehen. Eine durchdachte Navigation sorgt somit für mehr Benutzerfreundlichkeit, längere Aufenthaltszeiten und bessere Chancen auf eine Conversion.
Fehler 3: Langsame Ladezeiten unterschätzen
Geduld ist im Internet knapp. Dauert es zu lange, bis eine Website vollständig geladen ist, springen viele Besucherinnen und Besucher bereits nach wenigen Sekunden wieder ab. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Benutzererfahrung aus, sondern kann auch die Sichtbarkeit in Suchmaschinen beeinträchtigen. Google berücksichtigt die Ladegeschwindigkeit als Rankingfaktor, insbesondere auf mobilen Geräten.
Häufige Ursachen für langsame Websites sind zu grosse Bilder, unnötige Skripte oder ein Hosting, das nicht zur Grösse und zum Traffic der Website passt.
Achten Sie insbesondere auf folgende Punkte:
- Bilder vor dem Hochladen komprimieren und in modernen Formaten wie WebP speichern.
- CSS- und JavaScript-Dateien minimieren und nur bei Bedarf laden.
- Browser-Caching und serverseitiges Caching aktivieren.
- Nicht benötigte Plugins oder Erweiterungen entfernen.
- Auf leistungsstarkes und zuverlässiges Webhosting setzen.
Bereits kleine Optimierungen können die Ladezeit deutlich verkürzen und sowohl die Nutzerzufriedenheit als auch die Conversion-Rate verbessern.
Fehler 4: Die Website nicht für Smartphones optimieren
Mittlerweile stammt ein grosser Teil aller Website-Besuche von Smartphones und Tablets. Trotzdem werden viele Unternehmenswebsites noch immer primär für grosse Bildschirme entwickelt. Die Folge sind schlecht lesbare Texte, zu kleine Buttons oder unübersichtliche Menüs auf mobilen Geräten.
Eine moderne Unternehmenswebsite sollte deshalb konsequent auf ein responsives Design setzen. Dabei passen sich Layout, Bilder und Inhalte automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrössen an.
Prüfen Sie insbesondere folgende Punkte:
- Sind alle Texte ohne Zoomen gut lesbar?
- Lassen sich Buttons und Formulare bequem mit dem Finger bedienen?
- Werden Bilder korrekt skaliert?
- Funktioniert die Navigation auch auf kleinen Displays?
- Bleibt die Ladezeit auch im mobilen Netz kurz?
| Mobile Optimierung | Positive Auswirkungen |
|---|---|
| Responsives Design | Bessere Benutzererfahrung auf allen Geräten |
| Grosse Schaltflächen | Einfachere Bedienung |
| Kurze Ladezeiten | Weniger Absprünge |
| Gut lesbare Schriftgrössen | Höhere Verweildauer |
| Mobile Formulare | Mehr Kontaktanfragen und Abschlüsse |
Wer seine Website konsequent für mobile Endgeräte optimiert, verbessert nicht nur die Benutzerfreundlichkeit, sondern profitiert häufig auch von besseren Rankings bei Google.
Fehler 5: Suchmaschinenoptimierung erst nach dem Launch berücksichtigen
Viele Unternehmen beschäftigen sich erst mit Suchmaschinenoptimierung, nachdem die Website bereits veröffentlicht wurde. Das führt oft dazu, dass wichtige technische und inhaltliche Grundlagen nachträglich angepasst werden müssen – ein unnötiger Mehraufwand, der sich mit einer frühzeitigen Planung vermeiden lässt.
SEO beginnt bereits während der Konzeption einer Website. Dazu gehören eine durchdachte Seitenstruktur, aussagekräftige URLs, sinnvolle Überschriften sowie Inhalte, die sich an den Suchanfragen Ihrer Zielgruppe orientieren. Auch technische Faktoren wie Ladegeschwindigkeit, mobile Optimierung und interne Verlinkungen spielen von Anfang an eine wichtige Rolle.
Folgende SEO-Bestandteile sollten bereits vor dem Launch berücksichtigt werden:
- Keyword-Recherche für alle wichtigen Seiten
- Aussagekräftige Seitentitel und Meta-Beschreibungen
- Logische URL-Struktur
- Einzigartige Inhalte ohne Duplicate Content
- Sinnvolle interne Verlinkungen
- Optimierte Bilder inklusive Alt-Texten
- XML-Sitemap und robots.txt
- Einrichtung von Google Search Console und Google Analytics
Wer Suchmaschinenoptimierung frühzeitig in das Website-Projekt integriert, schafft die Grundlage für langfristige Sichtbarkeit und spart später viel Zeit bei der Optimierung.
Fehler 6: Schwache oder unklare Inhalte veröffentlichen
Eine moderne Unternehmenswebsite überzeugt nicht allein durch ihr Design. Entscheidend sind Inhalte, die informieren, Vertrauen schaffen und Besucherinnen und Besucher zu einer Handlung bewegen. Allgemeine Floskeln oder oberflächliche Texte helfen dabei nur selten weiter.
Stellen Sie sich bei jeder Seite die Frage: Welchen Mehrwert bietet sie meiner Zielgruppe? Erklären Sie Ihre Leistungen verständlich, beantworten Sie häufige Fragen und zeigen Sie auf, welchen Nutzen Ihre Produkte oder Dienstleistungen bieten. Je konkreter und relevanter Ihre Inhalte sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Interessierte Kontakt aufnehmen oder ein Angebot anfordern.
Achten Sie dabei auf folgende Punkte:
- Schreiben Sie verständlich und zielgruppenorientiert
- Verwenden Sie aussagekräftige Überschriften und Zwischenüberschriften
- Strukturieren Sie längere Texte mit Absätzen und Aufzählungen
- Halten Sie Informationen aktuell
- Vermeiden Sie Duplicate Content und austauschbare Standardtexte
Gut aufbereitete Inhalte verbessern nicht nur die Benutzererfahrung, sondern unterstützen auch Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen.
Fehler 7: Fehlendes Vertrauen durch unzureichende Unternehmensinformationen
Bevor sich potenzielle Kundinnen und Kunden für ein Unternehmen entscheiden, möchten sie wissen, mit wem sie es zu tun haben. Fehlen wichtige Informationen oder wirkt die Website anonym, entsteht schnell Unsicherheit – insbesondere bei neuen Besucherinnen und Besuchern.
Vertrauen lässt sich bereits mit wenigen Elementen deutlich stärken. Dazu gehören eine aussagekräftige «Über uns»-Seite, vollständige Kontaktinformationen sowie echte Kundenbewertungen oder Referenzen. Auch Zertifizierungen, Partnerschaften oder Fallstudien können dazu beitragen, die Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen.
Folgende Vertrauenselemente sollten auf keiner Unternehmenswebsite fehlen:
| Vertrauenselement | Nutzen |
|---|---|
| Vollständige Kontaktinformationen | Erhöhen die Glaubwürdigkeit und Erreichbarkeit |
| «Über uns»-Seite | Gibt Ihrem Unternehmen ein Gesicht |
| Kundenbewertungen | Schaffen Vertrauen durch echte Erfahrungen |
| Referenzen oder Projekte | Zeigen Kompetenz und Praxiserfahrung |
| SSL-Verschlüsselung | Signalisiert Sicherheit beim Datenaustausch |
| Impressum und Datenschutzerklärung | Sorgen für Transparenz und Rechtssicherheit |
Je transparenter Ihr Unternehmen auftritt, desto leichter fällt es Interessierten, Vertrauen aufzubauen und Kontakt aufzunehmen.
Fehler 8: Auf eine sichere Website verzichten
Die Sicherheit einer Unternehmenswebsite wird häufig erst dann zum Thema, wenn bereits ein Problem aufgetreten ist. Dabei können Sicherheitslücken schwerwiegende Folgen haben – von Datenverlust über Malware bis hin zu einem erheblichen Vertrauensverlust bei Kundinnen und Kunden.
Ein wirksames Sicherheitskonzept beginnt bereits bei der technischen Grundlage Ihrer Website. Dazu gehören regelmässige Software-Updates, sichere Passwörter, aktuelle Plugins und eine verschlüsselte Datenübertragung mittels SSL-Zertifikat. Ebenso wichtig sind regelmässige Backups, damit sich Ihre Website im Ernstfall schnell wiederherstellen lässt.
Zu den wichtigsten Sicherheitsmassnahmen gehören:
- SSL-Zertifikat für eine verschlüsselte Verbindung verwenden
- CMS, Themes und Plugins regelmässig aktualisieren
- Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung einsetzen
- Automatische Backups erstellen
- Sicherheitsplugins oder Firewalls nutzen
- Benutzerrechte auf das notwendige Minimum beschränken
Eine sichere Website schützt nicht nur sensible Daten, sondern vermittelt auch Professionalität und stärkt das Vertrauen Ihrer Kundinnen und Kunden.
Fehler 9: Keine klare Handlungsaufforderung (CTA) integrieren
Viele Unternehmenswebsites informieren zwar ausführlich über Produkte oder Dienstleistungen, lassen Besucherinnen und Besucher am Ende jedoch allein. Fehlt eine klare Handlungsaufforderung (Call-to-Action, kurz CTA), wissen Interessierte oft nicht, welcher Schritt als Nächstes folgen soll. Das kann dazu führen, dass die Website wieder verlassen wird, ohne dass eine Anfrage oder ein Kauf zustande kommt.
Jede wichtige Seite sollte daher ein konkretes Ziel verfolgen und Besucherinnen und Besucher gezielt zur nächsten Aktion führen. Je einfacher dieser Schritt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Conversion.
Geeignete CTAs können beispielsweise sein:
- Offerte anfordern
- Kontakt aufnehmen
- Beratung vereinbaren
- Produkt entdecken
- Jetzt bestellen
- Demo buchen
- Newsletter abonnieren
Platzieren Sie CTAs gut sichtbar auf Ihren Seiten und formulieren Sie diese möglichst konkret. Statt einer allgemeinen Aufforderung wie «Mehr erfahren» kann beispielsweise «Jetzt unverbindliche Beratung vereinbaren» deutlich wirkungsvoller sein.
Fehler 10: Die Website nach dem Launch nicht weiter pflegen
Mit der Veröffentlichung einer Website ist das Projekt nicht abgeschlossen. Eine Unternehmenswebsite sollte regelmässig gepflegt und weiterentwickelt werden, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Veraltete Inhalte, defekte Links oder nicht installierte Sicherheitsupdates können die Benutzererfahrung beeinträchtigen und sich negativ auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen auswirken.
Überprüfen Sie Ihre Website deshalb in regelmässigen Abständen und halten Sie Inhalte sowie technische Komponenten aktuell. Analysieren Sie ausserdem das Verhalten Ihrer Besucherinnen und Besucher, um Optimierungspotenziale frühzeitig zu erkennen.
Zu einer regelmässigen Website-Pflege gehören unter anderem:
- Inhalte aktualisieren und erweitern
- Sicherheitsupdates zeitnah installieren
- Defekte Links beheben
- Ladezeiten regelmässig überprüfen
- Formulare und Kontaktmöglichkeiten testen
- Besucherzahlen und Conversions analysieren
- Neue SEO-Potenziale identifizieren und umsetzen
Eine kontinuierlich gepflegte Website bleibt nicht nur sicher und leistungsfähig, sondern entwickelt sich auch langfristig zu einem erfolgreichen Marketing- und Vertriebskanal.
Fazit: Eine erfolgreiche Unternehmenswebsite entsteht mit der richtigen Planung
Eine professionelle Unternehmenswebsite besteht aus weit mehr als einem ansprechenden Design. Faktoren wie Benutzerfreundlichkeit, Performance, Suchmaschinenoptimierung, Sicherheit und hochwertige Inhalte tragen entscheidend dazu bei, ob aus Besucherinnen und Besuchern neue Kundinnen und Kunden werden.
Wenn Sie die häufigsten Fehler bereits bei der Planung vermeiden und Ihre Website regelmässig weiterentwickeln, schaffen Sie eine solide Grundlage für nachhaltigen Online-Erfolg. So verbessern Sie nicht nur Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen, sondern stärken auch das Vertrauen in Ihr Unternehmen und erhöhen Ihre Chancen auf mehr Anfragen und Abschlüsse.
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