Google hat den Filter für markenspezifische Suchanfragen in der Search Console auf alle berechtigten Websites ausgeweitet. Diese Erweiterung ermöglicht es Website-Betreibern, die Performance ihrer Marken-Keywords deutlich gezielter zu analysieren und von generischen Suchanfragen abzugrenzen. Für SEO-Verantwortliche und technische Administratoren eröffnet das neue Möglichkeiten bei der Auswertung organischer Suchdaten.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist der Branded-Queries-Filter?
- Warum ist die Unterscheidung zwischen Branded und Non-Branded Traffic wichtig?
- So nutzen Sie den Branded-Queries-Filter in der Search Console
- Praktische Anwendungsfälle für die SEO-Analyse
- Auswirkungen auf die technische SEO-Strategie
- Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
- Optimale Voraussetzungen für Ihre SEO-Performance schaffen
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Was ist der Branded-Queries-Filter?
Der Branded-Queries-Filter in der Google Search Console erlaubt es, den Leistungsbericht nach markenspezifischen und nicht-markenspezifischen Suchanfragen zu filtern. So lässt sich auf einen Blick erkennen, welcher Anteil des organischen Traffics direkt mit Ihrer Marke zusammenhängt und welcher über generische Keywords generiert wird.
Bisher war diese Funktion nur für ausgewählte Properties verfügbar. Mit der aktuellen Erweiterung stellt Google den Filter nun allen berechtigten Websites zur Verfügung. Das bedeutet: Sofern Ihre Property die Voraussetzungen erfüllt, können Sie den Filter ab sofort im Leistungsbericht nutzen.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Branded und Non-Branded Traffic wichtig?
Die Differenzierung zwischen markenspezifischem und generischem Traffic ist ein zentraler Aspekt professioneller SEO-Analyse. Die beiden Traffic-Typen haben grundlegend unterschiedliche Eigenschaften und erfordern unterschiedliche strategische Massnahmen.
- Branded Traffic umfasst Suchanfragen, die Ihren Markennamen oder Varianten davon enthalten. Dieser Traffic zeigt die Stärke Ihrer Markenbekanntheit und ist in der Regel mit höheren Klickraten und besseren Conversion-Raten verbunden.
- Non-Branded Traffic entsteht durch generische, thematische Suchanfragen ohne Markenbezug. Er ist ein verlässlicher Indikator für die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte in einem wettbewerbsintensiven Umfeld und zeigt, wie gut Ihre SEO-Strategie unabhängig von der Markenbekanntheit funktioniert.
Ohne diese Trennung werden SEO-Kennzahlen häufig verzerrt dargestellt. Ein Anstieg im Gesamttraffic kann beispielsweise auf eine erfolgreiche Markenkampagne zurückzuführen sein, während die organische Sichtbarkeit bei generischen Keywords tatsächlich rückläufig ist. Der Branded-Queries-Filter schafft hier die nötige Transparenz.
So nutzen Sie den Branded-Queries-Filter in der Search Console
Um den Filter zu verwenden, navigieren Sie im Leistungsbericht der Google Search Console zu den Filteroptionen. Dort finden Sie die neue Möglichkeit, zwischen markenspezifischen und nicht-markenspezifischen Suchanfragen zu unterscheiden. Google erkennt dabei automatisch, welche Begriffe als Markenbegriffe für Ihre Property gelten.
Folgende Schritte empfehlen sich für die Einrichtung und Nutzung:
- Öffnen Sie die Google Search Console und wählen Sie die gewünschte Property aus.
- Navigieren Sie zum Leistungsbericht unter dem Menüpunkt „Suchergebnisse".
- Nutzen Sie die Filteroption für Suchanfragen und wählen Sie „Branded" oder „Non-Branded".
- Vergleichen Sie die Metriken wie Klicks, Impressionen, CTR und durchschnittliche Position separat für beide Segmente.
Sollten bestimmte Markenbegriffe nicht korrekt zugeordnet werden, können Sie über die Einstellungen Ihrer Property die erkannten Markennamen überprüfen und gegebenenfalls anpassen.
Praktische Anwendungsfälle für die SEO-Analyse
Der erweiterte Filter eröffnet mehrere wertvolle Analysemöglichkeiten, die bisher nur mit zusätzlichen Tools oder manueller Datenaufbereitung realisierbar waren.
Performance-Monitoring nach Algorithm-Updates
Nach Google-Algorithm-Updates lässt sich nun präzise feststellen, ob Veränderungen in der Sichtbarkeit den Branded oder den Non-Branded Bereich betreffen. Dadurch können Sie gezielter auf Ranking-Verluste reagieren und Ihre Content-Strategie entsprechend anpassen.
Erfolgsmessung von Content-Strategien
Wenn Sie in neue Inhalte investieren, um generische Keywords abzudecken, zeigt der Non-Branded-Filter unmittelbar, ob diese Massnahmen Wirkung zeigen. So trennen Sie den organischen Zuwachs durch Content-Optimierung sauber von Traffic-Steigerungen durch gestiegene Markenbekanntheit.
Wettbewerbsanalyse und Benchmarking
Der Anteil des Non-Branded Traffics am Gesamttraffic ist ein aussagekräftiger Benchmark-Wert. Ein hoher Non-Branded-Anteil deutet auf eine starke inhaltliche Positionierung hin, während ein übermässig hoher Branded-Anteil möglicherweise ungenutztes Potenzial bei generischen Suchbegriffen signalisiert.
Auswirkungen auf die technische SEO-Strategie
Die erweiterte Filterfunktion hat auch direkte Auswirkungen auf technische SEO-Entscheidungen. Wenn beispielsweise der Non-Branded Traffic stagniert, kann das auf technische Probleme wie unzureichende Indexierung, langsame Ladezeiten oder Crawling-Hindernisse hinweisen, die primär neue Inhalte betreffen.
In solchen Fällen lohnt sich eine systematische technische Analyse:
- Überprüfung der Crawl-Statistiken in der Search Console auf Fehler und Blockierungen.
- Analyse der Core Web Vitals, insbesondere für Landing Pages mit generischem Keyword-Fokus.
- Kontrolle der XML-Sitemap auf Vollständigkeit und korrekte Priorisierung.
- Sicherstellung einer sauberen internen Verlinkungsstruktur, die auch tiefere Inhaltsseiten zugänglich macht.
Die Kombination aus dem Branded-Queries-Filter und der technischen Analyse liefert ein deutlich klareres Bild darüber, wo Optimierungsbedarf besteht.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
| Funktion | Details |
| Verfügbarkeit | Jetzt für alle berechtigten Properties in der Google Search Console |
| Filteroptionen | Branded Queries und Non-Branded Queries |
| Einsatzbereich | Leistungsbericht (Suchergebnisse) |
| Nutzen | Präzisere SEO-Analyse, bessere Erfolgsmessung, gezieltere Optimierung |
| Voraussetzung | Verifizierte Property in der Google Search Console |
Optimale Voraussetzungen für Ihre SEO-Performance schaffen
Um die Erkenntnisse aus dem Branded-Queries-Filter in messbare Verbesserungen umzusetzen, benötigen Sie eine technisch einwandfreie Hosting-Infrastruktur. Schnelle Ladezeiten, hohe Verfügbarkeit und eine saubere Server-Konfiguration sind die Grundlage, auf der jede SEO-Strategie aufbaut.
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