Die Schweizer Hosting-Landschaft wird aktuell von einer Reihe technischer Probleme erschüttert. Nach dem wochenlangen Totalausfall bei Webland Ende 2025 kämpft nun auch der Berner Hosting-Anbieter Hoststar seit dem 27. Januar 2026 mit einem gravierenden Serverausfall. Für betroffene Unternehmen bedeutet das: Webseiten offline, E-Mail-Kommunikation unterbrochen, Geschäftsprozesse lahmgelegt. Wir analysieren die Hintergründe und zeigen, worauf Sie bei der Wahl eines Hosting-Providers achten sollten.
Inhaltsverzeichnis
- Serverausfälle bei Schweizer Hosting-Anbietern: Was Sie über Redundanz und Ausfallsicherheit wissen sollten
- Was ist bei Hoststar passiert?
- Ein Anlass, die eigene Infrastruktur zu prüfen
- Was bedeutet «Redundanz» eigentlich?
- Warum Kontinuität im Hosting zählt
- Worauf Sie bei einem Hosting-Anbieter achten sollten
- Jetzt handeln: Ihre Webpräsenz absichern
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Serverausfälle bei Schweizer Hosting-Anbietern: Was Sie über Redundanz und Ausfallsicherheit wissen sollten
Die Schweizer Hosting-Landschaft wird aktuell von einer Reihe technischer Probleme erschüttert. Nach dem wochenlangen Totalausfall bei Webland Ende 2025 kämpft nun auch der Berner Hosting-Anbieter Hoststar seit dem 27. Januar 2026 mit einem gravierenden Serverausfall. Für betroffene Unternehmen bedeutet das: Webseiten offline, E-Mail-Kommunikation unterbrochen, Geschäftsprozesse lahmgelegt. Wir analysieren die Hintergründe und zeigen, worauf Sie bei der Wahl eines Hosting-Providers achten sollten.
Was ist bei Hoststar passiert?
Der Server «LX13» – ein Linux-basiertes Hosting-System – fiel am 27. Januar aufgrund einer defekten virtuellen Festplatte aus. Alle Webseiten, E-Mail-Konten und Datenbanken, die auf diesem Server gehostet werden, sind seither nicht oder nur eingeschränkt erreichbar.
Besonders irritierend für betroffene Kunden: Die telefonische Support-Hotline wurde mit dem Hinweis auf «krankheitsbedingte Personalengpässe» geschlossen. Eine öffentliche Status-Seite, die transparent über den aktuellen Stand der Behebung informiert, existiert nicht. Kunden wurden erst nach zwei Tagen über die Störung informiert – und das lediglich im internen Kundenbereich.
Ein Anlass, die eigene Infrastruktur zu prüfen
Serverausfälle können grundsätzlich jeden Hosting-Anbieter treffen – entscheidend ist, wie schnell und transparent damit umgegangen wird. Der aktuelle Vorfall verdeutlicht, wie wichtig eine robuste Infrastruktur mit funktionierenden Failover-Mechanismen ist.
Für Unternehmen, die auf eine hohe Verfügbarkeit ihrer Webpräsenz angewiesen sind, bietet sich dieser Anlass an, die technische Absicherung des eigenen Hosting-Anbieters genauer unter die Lupe zu nehmen.
Was bedeutet «Redundanz» eigentlich?
Der Begriff Redundanz wird in der Hosting-Branche inflationär verwendet, doch nicht jeder Anbieter versteht darunter dasselbe. Echte Hochverfügbarkeit erfordert mehrere Ebenen der Absicherung:
Hardware-Redundanz umfasst gespiegelte Festplatten (RAID), redundante Netzteile und Netzwerkanbindungen. Bei einem Komponentenausfall übernimmt automatisch das Backup-System – ohne spürbare Unterbrechung für den Kunden.
Geografische Redundanz bedeutet, dass Daten und Services auf mehrere physisch getrennte Rechenzentren verteilt werden. Fällt ein Standort aus, übernehmen die anderen Standorte nahtlos.
Automatisiertes Failover bezeichnet Systeme, die bei einem Ausfall innerhalb von Sekunden automatisch auf funktionierende Komponenten umschalten – ohne manuelles Eingreifen des Personals.
Der Hoststar-Vorfall zeigt, dass das Vorhandensein redundanter Komponenten allein nicht ausreicht, wenn die Failover-Prozesse nicht funktionieren oder schlicht nicht implementiert sind.
Warum Kontinuität im Hosting zählt
Die Hosting-Branche ist in Bewegung: Übernahmen, Fusionen und Konsolidierungen gehören zum Marktgeschehen. Für Kunden ist dabei nicht immer ersichtlich, welche Strukturen hinter einer vertrauten Marke stehen und wie sich diese auf Service-Qualität und Infrastrukturinvestitionen auswirken.
Umso wichtiger ist es, bei der Wahl eines Hosting-Anbieters auf langfristige Stabilität, transparente Kommunikation und nachweisbare technische Kompetenz zu achten – unabhängig davon, wie der Anbieter strukturiert ist.
Worauf Sie bei einem Hosting-Anbieter achten sollten
Die jüngsten Vorfälle verdeutlichen, dass ein günstiger Preis allein kein Qualitätsmerkmal ist. Bei der Wahl eines Hosting-Providers sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen:
Transparente Kommunikation ist essenziell. Ein seriöser Anbieter betreibt eine öffentlich zugängliche Status-Seite und informiert Kunden proaktiv über Störungen – nicht erst nach zwei Tagen und versteckt im Kundenbereich.
Erreichbarer Support bedeutet, dass technische Hilfe auch dann verfügbar ist, wenn Sie sie am dringendsten benötigen. Ein Support, der bei Störungen mit dem Verweis auf Krankheit geschlossen wird, ist kein Support.
Echte Rechenzentrumsinfrastruktur macht den Unterschied. Fragen Sie nach, ob der Anbieter eigene Rechenzentren betreibt oder lediglich Colocation-Flächen anmietet. Eigene Infrastruktur bedeutet mehr Kontrolle und schnellere Reaktionszeiten.
Schweizer Standort und Datenhoheit gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wenn Ihre Daten in der Schweiz bleiben sollen – sei es aus Compliance-Gründen oder zur Einhaltung von Datenschutzanforderungen – sollten Sie sicherstellen, dass auch die Muttergesellschaft den Schweizer Standards entspricht.
Nachweisbare SLA-Einhaltung trennt die Spreu vom Weizen. Eine Verfügbarkeitsgarantie von 99,9 Prozent klingt gut, erlaubt aber immerhin knapp neun Stunden Ausfallzeit pro Jahr. Fragen Sie nach historischen Verfügbarkeitsdaten und konkreten Kompensationsregelungen bei SLA-Verletzungen.
Jetzt handeln: Ihre Webpräsenz absichern
Die aktuellen Vorfälle bei Hoststar und Webland sind ein Weckruf für alle Unternehmen, die ihre digitale Infrastruktur bisher als selbstverständlich betrachtet haben. Wenn Ihre Webseite Ihr Schaufenster ist und E-Mail Ihr primäres Kommunikationsmittel, dann ist ein mehrtägiger Ausfall nicht nur ärgerlich – er ist geschäftsschädigend.
METANET betreibt seit über zwei Jahrzehnten eigene Rechenzentrumsinfrastruktur in der Schweiz. Alle Daten verbleiben zu 100 Prozent in der Schweiz und unterliegen dem Schweizer Datenschutzrecht. Unsere Server-Systeme sind mehrfach redundant ausgelegt, und unser Support-Team ist auch dann erreichbar, wenn es darauf ankommt.
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